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Gesunde Menschen können mehr leisten.

Setzen Sie auf Ihre Beschäftigten.

Flexible Menschen sind universell einsetzbar.

Setzen Sie auf Ihre Beschäftigten.

Organisierte Menschen behalten den Überblick.

Setzen Sie auf Ihre Mitarbeiter.

Konzentrierte Menschen sind produktiver.

Setzen Sie auf Ihre Mitarbeiter.

Motivierte Menschen haben bessere Ideen.

Setzen Sie auf Ihre Mitarbeiter.

Ausgeglichene Menschen sind verlässlicher.

Setzen Sie auf Ihre Mitarbeiter.

Jubiläum der „MobbingLine NRW“ / 40.000 Anrufe in zehn Jahren

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider zieht nach zehn Jahren Bilanz zum Jubiläum der „MobbingLine NRW“: Mehr als 40.000 Menschen haben sich seit Gründung bei der Hotline gemeldet. „Die MobbingLine hat sich zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für Menschen entwickelt, die am Arbeitsplatz gemobbt werden“, sagte Schneider heute (29. Februar 2012) in Düsseldorf.

Mobbing könne krank machen, so der Minister weiter, und sogar zum Verlust des Jobs führen. Neben individuellem Leid bedeute Mobbing auch hohe Kosten für die Volkswirtschaft – durch Fehlzeiten, Krankheit, Frühverrentung und Arbeitslosigkeit. Fachleute gehen von regelmäßig etwa einer Million Mobbing- Opfern in Deutschland aus.

Auf Initiative des Arbeitsministeriums wurde die MobbingLine im Februar 2002 gemeinsam mit Institutionen, die große Erfahrungen im Bereich der Krisen- und Mobbing-Beratung haben, gegründet. In der Beratung werden Wege zur Bewältigung des Mobbing-Problems aufgezeigt und die Ratsuchenden werden ermutigt, selbst aktiv zu werden. Bei Bedarf vermittelt die MobbingLine NRW an medizinische, psychologische oder rechtsberatende Einrichtungen weiter. Verschwiegenheit und Anonymität werden garantiert.

Minister Schneider betonte, nicht jede Streiterei im Arbeitsalltag sei Mobbing. „Wenn aber Konflikte mit unfairen Mitteln ausgetragen werden und über längere Zeit zu Ausgrenzung und Diskriminierung führen, dann ist das Mobbing, das den Betroffenen Selbstvertrauen, Gesundheit und oft sogar den Arbeitsplatz raubt!“

Die MobbingLine NRW – so der Minister weiter – füge sich hervorragend in die Zielsetzung der Landesregierung ein, die Bedingungen in der Arbeitswelt zu verbessern und das Prinzip „Gute Arbeit“ voranzubringen. Im Kern gehe es darum, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. Partner der Landesregierung in der MobbingLine NRW sind: Arbeitgeber- Arbeitnehmer-Assistenz Ostwestfalen-Lippe e.V., Bistum Aachen (Mobbing- Kontaktstelle) und Bistum Essen, Deutscher Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen, Ev. Kirchen im Rheinland und von Westfalen (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt), Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg.

Die MobbingLine NRW für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Auszubildende ist Montag bis Donnerstag von 16.00 bis 20.00 Uhr erreichbar unter der Rufnummer 01803 100 113 (9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen). Die MobbingLine im Internet: www.mobbingline.nrw.de

Veröffentlichung

Buestrich, Michael/ Oltmann, Frank-Peter (2010): Betrieblich organisierte Arbeitnehmer Betreuungsprogramme zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Das Beispiel des Landesmodellprojektes a3 -OWL. In: Giesert, Marianne (Hrsg.):Psychisch gesund bleiben. Betriebliche Gesundheitspolitik für die Praxis – in der Praxis. Hamburg: VSA-Verlag, 227-234.

Einen ersten Eindruck erhalten Sie hier: Download.